Labeling Festbrennstoffkessel

Informationen zum Labeling

Festbrennstoffkessel
Etikett FestbrennstoffkesselAb dem 1. April werden auch Festbrennstoffkessel gelabelt. Die Regelung wird stufenweise eingeführt. Informationspflichten für Hersteller gelten ab dem 1. April. Kennzeichnungspflichten für Händler und Handwerker gelten erst ab dem 1. Juli.

Die Regelung umfasst Anlage mit einem oder mehreren Wärmeerzeugern, die auf Festbrennstoffbasis ein mit Wasser betriebenes Zentralheizungssystem mit Wärme versorgt und nicht mehr als 6 % der Nennwärmeleistung an die Umgebung verlieren. Darunter fallen Pellet-, Scheitholz- und Hackschnitzelkessel, aber auch Kohlekessel.




Ausgenommen sind:

  • Wasserführende Kaminöfen
  • Kessel zur ausschließlichen Trink- oder Sanitärwassererwärmung
  • Kessel mit gasförmigen Wärmeträgern (Dampf oder Luft)
  • Festbrennstoffkessel mit KWK ab 50 kWel
  • Kessel zur Verbrennung nicht-holzartiger Biomasse

Energieeffizinzklassen von Pelletkesseln

Verbundanlagen von Festbrennstoffkesseln mit Temperaturreglern oder Solarthermie bekommen ein Verbundanlagenlabel. Dies kann über HEIZUNGSlabel erstellt werden.

Einzelraumheizgeräte wie Kamine, Herde oder Öfen mit geschlossener Abgasführung bis 50 kW bekommen ab dem 1. Januar 2018 ein Energielabel. Für sie gibt es keine Verbundanlagenlabel.

Die einschlägigen EU-Regelungen sind:

EU-Verordnung 2015/1187/EU
Diese können Sie auf der Seite der Europäischen Union abrufen: http://eur-lex.europa.eu/